Für Sprachmuffel wird die Luft in der Business-Welt immer dünner. Allgemeine Englischkenntnisse reichen in vielen internationalen Firmen nicht mehr aus, denn in der Geschäftskorrespondenz ist schon mindestens das Business-Englisch gefordert. Aber selbst Besitzer und Besitzerinnen der begehrten Business English Certificates (BEC) sollten sich nicht auf ihren Lorbeeren ausruhen: Mittlerweile gibt es für fast jede Branche fachspezifische Sprachkurse, die sich den Bedürfnissen von Erwerbstätigen auf allen Funktionsstufen individuell anpassen.
Diplome wie das International Legal English Certificate (ILEC) oder der Test of Legal English Skills (TOLES) geben zum Beispiel Aufschluss über die sprachlichen Fähigkeiten von Anwälten. Für Berufstätige im Finanzbereich gibt es das International Certificate in Financial English (ICFE) von Cambridge, das unter anderem die Bereiche Accounting, Banking, Insurance oder Financial Reporting abdeckt.
Nebst dem rechtlichen und finanziellen Bereich gibt es noch viele Berufe, die ebenfalls fleissig mit englischen Geheimcodes arbeiten. Die Boa Lingua Business Class vermittelt neben Kursen in Financial und Legal English Kurse für Personalfachleute, Versicherungsleute, Ingenieure, Sales & Marketing Angestellte, Sekretärinnen, IT-Leute, und Exportfachleute. In Malta gibt es sogar Kurse in Aviation English.
Wichtig bei all diesen Kursen ist, dass die Lehrkräfte nicht nur die Sprache vermitteln können, sondern auch über langjährige Berufserfahrung im relevanten Berufsfeld verfügen. Denn auch die Teilnehmer und Teilnehmerinnen haben üblicherweise bereits einiges an Berufserfahrung gesammelt. Geübt werden dann zum Beispiel Verhandlungen oder Präsentationen.
Mit Sprachschulen in England, Amerika, Kanada, Australien, Neuseeland, Südafrika und Malta mangelt es auf dem Business-English-Markt durchaus nicht an exotischen Angeboten. Aber eine grosse Reise muss nicht unbedingt sein. Das Wall Street Institute ist mit 450 Sprachschulen auf der ganzen Welt vertreten. Allgemeines sowie fachspezifisches Englisch lässt sich auch in den neun Schweizer Filialen lernen. Die Lehrkräfte sind stets Muttersprachler, mit dem Fachbereich vertraut, und setzen auf «blended learning» (Verknüpfung von Präsenzunterricht und virtuellem Lernen).
In Modulen der Inlingua Sprachschule werden bestimmte Berufssituationen simuliert, um den Praxisbezug zu gewährleisten. So lernen zum Beispiel HR-Leute, wie man jemanden optimal auf Englisch empfängt, besonders wenn Kulturunterschiede beachtet werden müssen. Diese Module seien als Ergänzung zum inhaltlich breiter gefassten Gruppenunterricht in Business-English zu verstehen. In der Regel besteht ein fachspezifisches Modul nur aus 3-5 Lektionen und eignet sich für kurze Trainings im Einzelunterricht.
Mit EF Corporate Language Training haben Kunden und Kundinnen auch die Möglichkeit, zu jeder Tages- und Nachtzeit online Englisch zu lernen. Das Unternehmen arbeitet mit Englischlehrern in verschiedenen Zeitzonen, wodurch ständig jemand zur Konversation verfügbar ist.





