Straumann ist das Unternehmen in der Schweiz mit dem wohl beeindruckendsten Stellenwachstum. Noch vor vier Jahren arbeiteten 900 Mitarbeitende für das Unternehmen, heute beschäftigt Straumann rund 2000 Mitarbeitende. «Seit 2002 liegt unser durchschnittliches jährliches Personalwachstum bei 20 Prozent», sagt Konzernsprecher Mark Hill.
Gewachsen wird in allen Bereichen: von den rund 200 neu geschaffenen Stellen im vergangenen Jahr liegt jede dritte in der Produktion. Fünf Prozent gehen in Forschung und Entwicklung, 20 Prozent in die Administration und stattliche 40 Prozent in Verkauf und Marketing. Die Stellen zu besetzen ist laut Hill schwieriger geworden. «Unser Unternehmen hat über die Branche hinaus einen sehr guten Ruf. Aber durch das Wachstum unseres internationalen Geschäfts sind unsere Anforderungen an Spezialisten gestiegen, und wir können allein aus der Region nicht mehr alle neuen Stellen besetzen.» Ein Grund für die relativ einfache Personalrekrutierung in der Vergangenheit ist die Lage des Produktionswerkes in Villeret im bernischen Jura. Hier, in dieser ehemaligen Uhrmacherhochburg, war es nicht besonders schwierig, Präzisionsmechaniker zu finden. Inzwischen aber haben sich auch andere Arbeitgeber in dieser Gegend etabliert, und die Konkurrenz um qualifizierte Arbeitskräfte ist gestiegen.
Eine zusätzliche Herausforderung ist es, bei diesem rasanten Wachstum die Firmenkultur nicht zu verlieren, denn diese ist laut Hill ein entscheidender Faktor des Unternehmenserfolges. Regelmässig lädt das Unternehmen deshalb die Neuen zu Veranstaltungen ein, wo ihnen der Straumann-Geist eingeimpft werden soll.
Fast alle Branchen wachsen
In seiner Höhe ist das Personalwachstum von Straumann zwar herausragend. Andererseits aber widerspiegelt es einen Trend, von dem fast alle in der Implantationstechnik tätigen Unternehmen profitieren konnten. Allein in einem Jahr hat die Branche laut Bundesamt für Statistik um 6,6 Prozent zugelegt, und das Wachstum dürfte auch in Zukunft anhalten: «Global hat das Gesundheitswesen noch ein riesiges Wachstumspotential, und die Medizinaltechnik kann von diesem Boom profitieren», sagt Melchior Buchs, Generalsekretär von Fasmed, dem Dachverband der Medizinaltechnikindustrie. Bereits heute wird der Umsatz zu 90 Prozent im Export erwirtschaftet. «Die Schweizer Betriebe überzeugen international durch ihre Innovationskraft und ihre Präzision. Der tiefe Frankenkurs ist sicher kein Nachteil, aber das Geschäft ist nicht sehr preissensibel. Der wichtigste Faktor ist die Qualität, und hier geniesst die Schweiz einen sehr guten Ruf», so Buchs.
Das Beschäftigungswachstum beschränkt sich nicht allein auf diese Branche. So wurden im letzten Jahr in der Schweiz rund 100000 neue Stellen geschaffen, ein Plus von 2,7 Prozent gegenüber dem Vorjahr und Ende November erreichte die Zahl der Beschäftigten mit 4,434 Millionen einen Rekordstand. Als besondere Wachstumsbranchen gel-ten neben der Medizinaltechnik und der Uhrenindustrie die Banken mit einem Zuwachs von rund 6000 Stellen oder 5 Prozent, die Informatikdienste (+ 4000; + 4,9Prozent), die Unternehmensdienstleistungen (+ 12000; + 3,2 Prozent) und der Detailhandel (+ 8000; + 2,7Prozent).
Auch die Maschinen-, Elektro- und Metallindustrie (MEM) hat sich nach 20 Jahren des kontinuierlichen Niedergangs wieder erstaunlich gut erholt. Nachdem der Personalbestand im Juni 2004 erstmals unter die Grenze von 300000 Beschäftigten gefallen ist, sind heute in der MEM-Industrie wieder 325000 Personen angestellt. Für das laufende Jahr rechnet Ruedi Christen, Sprecher des Branchendachverbandes Swissmem, mit stabilen oder allenfalls sogar leicht steigenden Beschäftigungszahlen: «Der Auftragseingang für 2008 ist auf jeden Fall sehr gut.»
Ausgebremst wird das Wachstum allerdings durch den Mangel an qualifizierten Berufsleuten. Zurzeit können in der Branche 1500 Ingenieursstellen nicht besetzt werden, und auch für die anspruchsvollen vierjährigen Lehren fehlt es an qualifiziertem Nachwuchs. «Ausserdem», so Christen, «sind viele Betriebe aufgrund der schlechten Erfahrungen in den vergangenen Jahrzehnten vorsichtig geworden. Deshalb wird bei Neueinstellungen oft noch eine gewisse Zurückhaltung geübt.»
Stabile Konjunktur
Die Schweizer Wirtschaft befindet sich seit vier Jahren im Aufschwung. Das ist eine der längsten Hochkonjunkturphasen überhaupt. Und es soll so weitergehen. Ökonomen gehen davon aus, dass die Schweiz aufgrund ihrer Ressourcen und ihrer Bevölkerungsstruktur längerfristig ein inflationsfreies Wachstum von 2 Prozent erreichen kann.
Nicht nur die meisten Branchen, sondern auch alle Landesteile profitieren vom Wachstum. Sogar als Krisenregionen bekannte Kantone haben in den letzten Monaten einen satten Zuwachs verzeichnet. Der Kanton Tessin erreicht mit rund 4,7 Prozent sogar den Spitzenwert (siehe Artikel «Verbesserte Stellenlage im Tessin», Seite 21), aber auch die Genferseeregion legte um 2,1 Prozent zu.
Sylviane Attinger vom Bundesamt für Statistik gibt sich optimistisch. Seit zwei Jahren würden laufend mehr Arbeitsstellen geschaffen. Es gebe heute keine Indizien dafür, dass diese Entwicklung plötzlich gestoppt werde. Auch bei der Konjunkturforschungsstelle der ETH Zürich (KOF) geht man davon aus, dass in den nächsten zwei, drei Jahren noch weitere Arbeitsstellen geschaffen werden, wie Roland Aeppli bestätigt. Zwar würden die einzelnen Branchen nicht mehr in der Geschwindigkeit weiterwachsen wie sie dies in den letzten Jahren taten und einzelne Branchen hätten bereits ihren Zenit erreicht wie zum Beispiel der Bau. Laut KOF stehen die geschaffenen Stellen aber auf einem soliden Fundament.
Was hat diese positive Phase begünstigt? Das Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) nennt drei Gründe für das Wachstum: die starke weltweite Nachfrage nach Investitionsgütern, der schwache Frankenkurs und eine günstige konjunkturelle Entwicklung beim wichtigsten Handelspartner Deutschland. Kommt dazu, dass die Personenfreizügigkeit es ermöglicht hat, das Plus an Stellen mit gutem Fachpersonal zu besetzen. Die günstige Konjunkturlage sei jedoch nicht mehr ausschliesslich exportbedingt, heisst es zudem beim KOF: Dank der mittlerweile eingetretenen Verbesserung der Beschäftigungslage und den «spürbaren Lohnerhöhungen hat sich die Nachfrage nach Konsumgütern der privaten Haushalte deutlich belebt».
Dies schlägt sich unter anderem in den Zahlen im Verkauf nieder: 8000 neue Stellen heisst die Bilanz des letzten Jahres. Zwar haben weder die Migros noch Coop Arbeitsplätze geschaffen, doch Aldi hat mit bereits über vierzig Filialen in der Schweiz in den letzten beiden Jahren rund tausend neue Leute eingestellt. Bei Coop verweist man zudem auf das gewachsene Ausbildungsangebot. Statt 1800 Lehrstellen wie im Jahr 2003 bietet Coop heute bereits 2600 Lehrstellen. Exakte Zahlen, wo genau im Verkauf zugelegt wurde, sind schwierig auszumachen. Kenner der Branche gehen davon aus, dass die verbesserte Konjunkturlage zu einem Aufschwung beim Verkauf von Unterhaltungselektronik und Bekleidung geführt habe. Weiter auf Seite 22
Noch viel stärker als der Arbeitsmarkt ist die Wirtschaftskraft der Schweizer Unternehmen gewachsen. Grund dafür ist die zunehmend globale Ausrichtung der Schweizer Konzerne, die zwar auch dem heimischen Arbeitsmarkt zugute kommt, die aber in erster Linie die Beschäftigungslage im Ausland beflügelt, vor allem in Asien. Beispiel UBS: Allein in Asiens Boommärkten hat die Bank innert Jahresfrist die Zahl der Beschäftigten um 41 Prozent auf heute 9800 Mitarbeitende erhöht. Immerhin wächst das Unternehmen auch hier kontinuierlich: in den ersten drei Quartalen des vergangenen Jahres um rund 850 Personen.
Ein Paradebeispiel für ein Unternehmen, das fast ausschliesslich im Ausland wächst, ist der Winterthurer Maschinenkonzern Rieter. Im ersten Halbjahr 2007 konnte das Unternehmen, das sich als Zulieferbetrieb der Automobilindustrie und Textilmaschinenhersteller einen Namen gemacht hat, neue Rekorde beim Umsatz (plus 9 Prozent) und beim Gewinn (plus 42 Prozent) vermelden. Das Stellenwachstum dagegen blieb bescheiden und fiel fast ausschliesslich ausserhalb der Landesgrenzen an. «Wir wachsen dort, wo unsere Kunden sind, und das ist momentan vor allem in Asien», erklärt Konzernsprecher Peter Grädel.
Flexibilität gefordert
Die Situation auf dem Arbeitsmarkt hat sich massiv entspannt, wie ein Blick zurück in die jüngste Vergangenheit zeigt: Nach einem Anstieg der Beschäftigung in den Achtzigerjahren, kam es in den Neunzigerjahren zu einer starken Verschlechterung des Arbeitsmarktes. Grund für diese Verschlechterung war eine Stagnation der gesamtwirtschaftlichen Wertschöpfung und eine gleichzeitige Erhöhung der Arbeitsproduktivität. Ausserdem stieg die Erwerbsbevölkerung weiter an. Diese Entwicklung schlug sich in der Höhe der Arbeitslosen nieder: 1997 erreicht die Schweiz mit 4,8 Prozent Erwerbslosen einen historischen Höchststand.
Der jetzige Rückgang der Arbeitslosigkeit entkräftet die in den Neunzigerjahren geäusserten Befürchtungen, dass die Produktion und die Beschäftigung nicht mehr miteinander verbunden sind. Oder anders gesagt: Dass es zwar der Wirtschaft besser gehen kann, aber der Arbeitsmarkt davon nicht profitiert, ein sogenannt jobloses Wachstum.
Eine KOF-Untersuchung zur «Entwicklung auf dem schweizerischen Arbeitsmarkt seit 1980» kommt zum Schluss, dass «die Beschäftigung über den ganzen Zeitraum auf Veränderungen des BIP reagierten». Weiter hält die Untersuchung fest: «Generell scheinen die strukturellen Probleme auf dem Schweizer Arbeitsmarkt eher gering und die Anpassungsflexibilität hoch zu sein. Die wachsenden Qualitätsanforderungen der Arbeitswelt gehen mit einer stetig besser ausgebildeten Erwerbsbevölkerung einher, namentlich in der Industrie- und Dienstleistungsgesellschaft.»
Flexibilität wird zurzeit auf dem schweizerischen Arbeitsmarkt gross geschrieben. Irene Tschopp vom Amt für Wirtschaft und Arbeit des Kantons Zürich erklärt: «Heute müssen die Arbeitnehmenden sehr flexibel sein und laufend ihre Qualifikationen anpassen und sich weiterbilden.» Die Anforderungen auf dem Arbeitsmarkt seien in einem ständigen Wandel und viele Unternehmen suchten heute einen ganz bestimmten Mitarbeiter, eine ganz bestimmte Mitarbeiterin, die genau dem definierten Anforderungsprofil entsprechen. So erklärt sich auch die Tatsache, dass die Unternehmen zwar über einen Mangel an Fachkräften jammern, sich aber gleichzeitig viele gut ausgebildete Fachleute beim Arbeitsamt melden, weil sie keine Stelle finden. Trotz Boom gibt es also nicht nur Gewinner und Gewinnerinnen und obwohl 100000 neue Stellen geschaffen wurden, liegt die Arbeitslosigkeit immer noch bei 2,6 Prozent (siehe Artikel «Verlierer», Seite 24).
Mangel in technischen Berufen
Das Beschäftigungswachstum bedeutet auch nicht automatisch, dass im gleichen Umfang kaufmännische Qualifikationen gefragt sind. Anders als bei Straumann in Basel, wo aus der Schweiz heraus eine wachsende globale Produktions- und Vertriebsstruktur aufgebaut wird und wo deshalb auch der Bedarf an kaufmännisch ausgebildetem Personal gross ist, versuchen andere Industrieunternehmen trotz Wachstum, ihre Büroetagen möglichst klein zu halten.
So etwa die Synthes, ein amerikanisches Unternehmen für Knochenimplantate mit Europa-Hauptsitz in Solothurn. Zwar lag das Beschäftigungswachstum im vergangenen Jahr bei sechs Prozent, doch zum Zug kamen vor allem die Abteilungen Produkteentwicklung und Innovation. «In diesen Bereichen ist es eine grosse Herausforderung, qualifiziertes Personal zu finden», sagt Unternehmenssprecher Gilgian Eisner. Im Büro kam es zwar auch zu einem Stellenwachstum, aber dieses ist laut Eisner deutlich kleiner als in der Produktion. Ausserdem sei es für kaufmännische Funktionen kein grosses Problem, geeignete Fachkräfte zu finden.
Sogar bei Stadler Rail, jenem Unternehmen, das neben Straumann das imposanteste Personalwachstum verzeichnet, dürfen sich Kaufleute wenig Hoffnung auf einen Stellenboom machen. Das Unternehmen, das zwischen 2004 und 2007 weltweit von 1000 auf 2400 Mitarbeitende und in der Schweiz von 750 auf rund 1600 Mitarbeitende gewachsen ist, stösst vor allem bei der Suche von Schweissern und Lackierern und anderen qualifizierten Berufsleuten auf einen ausgetrockneten Arbeitsmarkt. Auch gewisse Spezialisten im Ingenieursbereich sind nicht immer leicht zu finden. «Alles in allem aber», sagt Vincenza Trivigno von Stadler Rail, «haben wir bis jetzt immer noch qualifiziertes Personal gefunden.» Das hängt vor allem damit zusammen, dass viele Schweizer Unternehmen, welche im einst blühenden Schienenfahrzeugbau tätig waren, ihre Tätigkeit aufgegeben haben, weshalb Fachkräfte frei wurden. Ganz spurlos ging das Wachstum zwar nicht an den Büroetagen des Unternehmens vorbei. «Aber dort sind wir viel weniger stark gewachsen als in der Produktion. Wir verwenden viel Mühe darauf, den Verwaltungsapparat möglichst klein zu halten», so Trivigno.
Boombranche Private Banking
Einen grösseren Bedarf an kaufmännisch ausgebildetem Personal gibt es vor allem in den Bereichen Unternehmensdienstleistungen (Treuhandbüros, Unternehmensberatung etc.) und bei den Banken. Gemäss Berechnungen des Bundesamtes für Statistik konnten diese ihren Personalbestand allein zwischen dem 2. Quartal 2006 und dem 3. Quartal 2007 um 10000 Personen auf 131000 Angestellte steigern. Besonders viel zu diesem Erfolg haben laut schweizerischer Bankiervereinigung die Auslandbanken beigetragen, gefolgt von den Grossbanken. Betrachtet man, welche Banktätigkeiten ein Wachstum verzeichnen, so sticht vor allem das Private Banking hervor. «Die Schweiz ist der grösste Hub für Private Banking, und immer mehr Auslandbanken verlegen ihren Bereichshauptsitz hierher», erklärt Thomas Sutter von der Bankiervereinigung diese Entwicklung. Das hat verschiedene Ursachen: Zum einen lassen viele Ausländer ihre Vermögen in der Schweiz verwalten; mittlerweile stammen 6 von 10 verwalteten Franken von ihnen. Zum andern ist diese Entwicklung auch ein untrügliches Zeichen dafür, dass sich auch in der Schweiz eine immer stärkere vermögende Oberschicht herausbildet, die auf solche Bankdienstleistungen zurückgreift (siehe Artikel «Die Oberschicht hebt ab»).
Dieses Wachstum hat direkte Folgen auf die Personalrekrutierung: «Im vergangenen Jahr hatten wir durch Wachstum und Fluktuation knapp 4000 Stellen zu besetzen und mussten dazu 80000 Dossiers sichten», sagt Petra Bitzer-Gross, Leiterin Recruitment Services Schweiz bei der UBS. Im Durchschnitt fielen auf jede der 60 Planstellen im Recruitment also über 1000 zu prüfende Dossiers. Weitaus am öftesten waren Petra Bitzer und ihre Abteilung damit beschäftigt, um Kundenberater/innen zu finden. Ein schwieriges Unterfangen in einem nahezu ausgetrockneten Arbeitsmarkt, denn diese Funktion setzt nicht nur solides Bankfachwissen voraus, sondern auch hohe Sozialkompetenzen, Verkaufserfahrung und ausgeprägtes analytisches Denken. Ausserdem suchen momentan fast alle Finanzhäuser intensiv nach geeigneten Mitarbeitenden fürs Private Banking. «Alle wollen die gleichen Leute, aber deren Zahl ist sehr beschränkt», bringt es René Flück, Personalchef bei der AIG Private Bank auf den Punkt.
Um geeignete Berufsleute zu finden, bemüht man bei der UBS alle gängigen Rekrutierungskanäle wie die eigene Homepage, Internet-Stellenportale, Stellenanzeiger in den Zeitungen und Personalvermittlungsbüros. «Der Aufwand, um vakante Stellen adäquat zu besetzen, ist momentan sehr hoch», sagt Petra Bitzer. Nicht zuletzt deshalb hat man vor eineinhalb Jahren das Programm «I hire» ins Leben gerufen. Die Idee dahinter: Mitarbeitende der UBS können Personen vorschlagen, die sie für eine Stelle als geeignet erachten. Bei einer erfolgreichen Anstellung verdienen sie mehrere tausend Franken dazu. Im vergangenen Jahr kam immerhin rund jede zwanzigste Anstellung dank dieses Programms zustande.
Welche Bildungsvoraussetzungen muss man mitbringen, wenn man in einer Bank Karriere machen will? «Wir setzen auf alle Ausbildungswege, auch auf die Lehre», sagt Petra Bitzer. «Deshalb bilden wir in der Schweiz auch 800 kaufmännische Lernende aus.» Allerdings macht die Bank auch keinen Hehl daraus, dass mit der Lehre allein kein Blumentopf zu gewinnen ist. Im Gespräch mit dem eigenen Nachwuchs bemüht die Leiterin der Recruiting Services deshalb gern die Sportlerweisheit «nach dem Spiel ist vor dem Spiel». Will heissen: Wer Erfolg haben will, kommt um permanente Weiterbildung nicht herum.





