Context 1/2 2008 | 28. Januar 2008

Nummer 127 in APK und WBK

Von Mario Fehr

 

Die erste Session des neuen Parlaments ist bereits Geschichte. Der Bundesrat ist gewählt, die Präsidien der Räte sind neu bestellt und selbstverständlich auch alle anderen Gremien. Die Arbeit des neuen Parlaments hat begonnen. Von der Öffentlichkeit viel weniger bemerkt hat jede Parlamentarierin und jeder Parlamentarier darum gekämpft, in möglichst wichtigen und interessanten Kommissionen Einsitz zu nehmen. Weil mit der Einsitznahme in diesen Kommissionen entschieden wird, wer in den kommenden vier Jahren zu welchem Thema über Einfluss und Redezeit im Parlament verfügt. Meine Partei hat nach der empfindlichen Wahlschlappe vom vergangenen Oktober nur noch fünf statt wie bisher sieben Sitze in den Kommissionen. Und entsprechend gross war denn auch das Gerangel.

Persönlich bin ich mit dem Resultat mehr als zufrieden: Neben der Einsitznahme in der Aussenpolitischen Kommission (APK) - wo ich auch Delegationsleiter für meine Fraktion bin - bin ich neu Mitglied in der Kommission Wissenschaft, Bildung und Kultur (WBK). Dies war mein erklärtes Ziel und die Mitarbeit in dieser Kommission ist für den Zentralpräsidenten des KV Schweiz schlicht und einfach ein Muss. Ich werde jetzt in den kommenden vier Jahren noch besser für einen attraktiven und zukunftsorientierten Bildungsstandort Schweiz kämpfen können und damit für die Anliegen des KV Schweiz.

Ebenfalls zufrieden bin ich mit meinem neuen Sitzplatz. Hier gilt der Grundsatz: Je einflussreicher ein Parlamentarier, umso weiter hinten in seiner Fraktion sitzt er. Ich habe neu den Sitzplatz Nr. 127 am Rand der zweithintersten Reihe, der sehr begehrt ist, nicht zuletzt deshalb, weil es derjenige Sitzplatz mit der allerkürzesten Verbindung zur Cafeteria des Parlamentes ist und damit jederzeit in Spurtweite von einem Kaffee zu den Abstimmungen. Nummer 127 in APK und WBK. Ein guter Start in die neue Legislatur, für mich persönlich, aber auch für die Sache des KV Schweiz.

 

Mario Fehr ist Nationalrat und Präsident des KV Schweiz
 

Nr. 1/2 | 28. Januar 2008