Context 05 / 2007 | 2 . März 2007

Am neuen Arbeitsplatz

Offene Räume und individuelle Rückzugs-möglichkeiten: Das sind die Merkmale des BusinessParks Köniz für 1700 Mitarbeitende von Swisscom Mobile AG. Eine Besichtigung.
Text: Therese Jäggi Context

Steigt man an der Hessstrasse im Liebefeld, das zur Gemeinde Köniz gehört, aus dem Bus, biegt rechts in die Waldeggstrasse ein und folgt einer lang gezogenen Kurve, so erblickt man kurze Zeit später auf der linken Seite einen imposanten 5-geschossigen Gebäudekomplex, der sich an diesem grauen Morgen kaum vom Hintergrund abhebt. Unübersehbar hingegen das rot unterpunktete Swisscom-Logo an der Fassade. «Dieses Gebäude stand noch nicht hier, als ich zum letzten Mal in dieser Gegend war», sagt die Fotografin.

Gut möglich, denn in nur gerade 18 Monaten wurde der Riesenbau hochgezogen, «geradezu in einem Affentempo», wie Luc Mentha, Gemeindepräsident von Köniz, in seiner Eröffnungsfeier am 10. Oktober 2006 betonte. Er äusserte den Wunsch, dass möglichst viele Swisscom-Mitarbeitende dem Charme seiner Gemeinde erliegen und nach Köniz ziehen.

Anderseits führen heute viele Wege nach Köniz. Der überaus grösste Teil der Angestellten gelangt mit öffentlichen Verkehrsmitteln an seinen neuen Arbeitsplatz. Drei Buslinien und eine S-Bahn fahren alle sieben bis zehn Minuten ab Hauptbahnhof in den Berner Vorort, eine Frequenz, die seit der Eröffnung des Business Parks noch deutlich erhöht wurde. Zusammengeführt im Business Park Köniz wurden 1400 Mitarbeitende von Swisscom Mobile AG und 300 von Swisscom Solutions AG, die ihre Büros bisher an acht verschiedenen Standorten hatten.

 

Gutgeplanter Umzug

Wie muss man sich einen solchen Umzug vorstellen? «Während etwa drei Wochen zügelten täglich 100 bis 150 Mitarbeitende», sagt Sandro Zimmermann, Projektmanager und Workplace Specialist der Swisscom Immobilien AG. Diese wurden lange im Voraus detailliert über den Zeitpunkt und den Ablauf informiert. Am eigentlichen Umzugstag arbeiteten die Angestellten noch bis am Mittag am alten Ort, dann kamen die Zügelleute, packten ihre Arbeitsutensilien ein und transportierten sie nach Köniz, wo sie die Angestellten am nächsten Morgen an ihrem neuen Arbeitsplatz wieder vorfanden.

Im Vorfeld habe es mit manchen Mitarbeitenden Diskussionen gegeben, was alles mitgenommen werden durfte, so habe beispielsweise die «Pflanzensituation» zu Meinungsverschiedenheiten geführt. Swisscom hatte für den Business Park ein einheitliches Begrünungskonzept vorgesehen. Darin war genau festgelegt, wo welche Pflanzen zu stehen kommen und dass sie von einer externen Firma gepflegt würden. Es war nicht geplant, dass die Mitarbeitenden ihre eigenen Pflanzen mitnehmen. Manche habe man aber nicht davon abbringen können. «So stehen hier jetzt eigentlich viel zu viele Pflanzen herum», sagt Sandro Zimmermann und weist in das Grossraumbüro, wo wir im 5. Stock mit dem Rundgang beginnen.

 

Räume für alle Bedürfnisse

Das Arbeitsplatzkonzept sieht verschiedene Zonen für unterschiedliche Bedürfnisse vor: Arbeit, Konferenz, Rückzug, Pause, Regeneration. Die eigentlichen Arbeitsflächen fassen 40 bis 50 Arbeitsplätze zusammen. Diese Flächen werden unterbrochen und ergänzt durch so genannte Components. Dazu gehört beispielsweise der Service Point, von der Form her eine Wand mit Kaffee- und Getränkeautomaten auf der einen Seite, und auf der anderen Seite stehen Drucker, Faxgeräte, Papier und weiteres Büromaterial zur Verfügung. Niemand hat mehr einen persönlichen Drucker. Das sei bei einigen Mitarbeitenden schlecht an-gekommen, sagt Zimmermann. Deren Begründung lautete, dass sie häufig Dokumente ausdrucken müssten, die nicht für die Öffentlichkeit bestimmt seien. Dieses Problem habe man gelöst, indem solche Dokumente am Drucker mittels eines Codes abgerufen werden können. Fokusraum, Nobar, Touch Down und Sitzungszimmer sind weitere Components. Wer konzentriert arbeiten will, begibt sich in einen Fokusraum. Eine Besprechung im Team findet zum Beispiel im Raum Nobar (room with no barriers) statt. Höhere Tische stehen zur Verfügung für Stehkonfe-renzen und Touch Downs sind Steharbeitsmöglichkeiten mit einem Anschluss für Laptop und Handy für Mitarbeitende, die nur kurz am Standort verweilen oder von auswärts in den Business Park zu Meetings kommen.

Auf die Frage, wie sie sich hier eingelebt habe, weist eine Mitarbeiterin der Finanzabteilung auf ein Paar dick gepolsterte Kopfhörer. Wenn es ihr zu laut werde, setze sie diese auf. Und was ist mit dem Fokusraum? «Eigentlich gut», aber mehr als einmal sei ihr passiert, dass sie dort telefonierte und dann merkte, dass sie nicht alle für das Gespräch nötigen Unterlagen dabei hatte. «Nicht ganz ideal, dieses Hin und Her.» Ihr Arbeitskollege zur rechten, der vorher in einem Einzelbüro arbeitete, meint, er sei eigentlich positiv überrascht. Er habe es sich schlimmer vorgestellt mit dem Lärm. Tatsächlich ist nicht viel mehr zu hören als das leise Klappern von Tastaturen. Klar gebe es besser und schlechter gelegene Arbeitsplätze. Beliebt sind Arbeitsplätze am Fenster oder solche mit einer Wand im Rücken. Weniger attraktiv sind die Arbeitsplätze in der Nähe des langen Gangs. «Dort wird man wegen dem ständigen Gläuf zu stark abgelenkt», so der Eindruck des Mitarbeiters.

 

Perspektive Desksharing

Von den 1700 Arbeitsplätzen sind 1600 fest belegt. Eine moderate Form von Desksharing. Gegen ein konsequentes Desksharing seien die Widerstände im Unternehmen momentan noch zu gross. «Doch in diese Richtung wollen wir ganz klar gehen», sagt Sandro Zimmermann. Das setze jedoch einen Kulturwandel voraus. Die Angestellten müssten sich von der Idee «mein Arbeitsplatz» verabschieden, und zwar zugunsten der Einsicht, dass der Arbeitsplatz grundsätzlich dem Unternehmen gehöre. «Natürlich gibt es Firmen, die ihre Mitarbeitenden ohne Kompromisse und Diskussionen mit Desksharing konfrontieren.» Nicht so Swisscom: «Gewisse Entscheidungen werden hier noch immer basisdemokratisch getroffen.»

Offensichtlich ist, wie in anderen Unternehmen auch, dass es einem Bedürfnis der Angestellten entspricht, an ihrem Arbeitsplatz irgendetwas Persönliches um sich zu haben. Eine kleine Buddhafigur, ein Maskottchen, ein Strauss mit getrockneten Blumen, eine Thermosflasche, Kinderzeichnungen und vor allem und überall: Fotos. Dabei sei punkto Fotos vor dem Umzug dasselbe wie bezüglich der Pflanzen kommuniziert worden: nämlich dass sie unerwünscht seien, denn so wie es im Haus ein Pflanzenkonzept gibt, besteht auch ein Kunstkonzept.

Hierarchien sind aufgrund der Büromöbel nicht ersichtlich. Einzelbüros gibt es nicht. Keine Chefpulte oder -sessel. Der einfache Angestellte arbeitet Tisch an Tisch mit einem Geschäftsleitungsmitglied, und auch den CEOs, Adrian Bult von Swisscom Mobile und Urs Schaeppi von Swisscom Solutions steht nicht mehr zu als allen anderen Mitarbeitenden: In Quadratmetern ausgedrückt sind dies 15 m² pro Person, inklusive den verschiedenen Sozialflächen, denn ausser den erwähnten Components gibt es noch einige weitere: ein Relaxraum, Raucherzonen, Open Lounges - «Da setzen Sie sich zwischendurch einfach mal rein und lesen die Zeitung.»

 

Viele neue Kollegen

Eine jüngere Mitarbeiterin äussert sich rundweg positiv. Dass hier so viele Leute ein- und ausgehen, gefällt ihr. Man könne täglich neue Leute kennen lernen. Tat-sächlich sind durch den Umzug historisch gewachsene Strukturen aufgebrochen worden, arbeiten Teams in neuen Kombinationen zusammen und in den langen Gängen, im Lift oder im Personalrestaurant treffen die Angestellten ständig auf neue Kollegen und Kolleginnen. «Mit den Einzelbüros früher war es so, dass man einen Gang entlang gehen konnte und keine Ahnung hatte, was die Leute hinter den verschlossenen Türen taten», so Sandro Zimmermann. Das ist vorbei. Open Space heisst die neue Formel. Und so sind denn auch sämtliche Räume, die für Rückzugsmöglichkeiten vorgesehen sind, aus Glas. Jeder sieht, wer sich in so einem Kabäuschen aufhält, wer an Sitzungen teilnimmt und wie lange diese dauern. «Das ist gewöhnungsbedürftig, diese Transparenz», sagt Zimmermann. Einige dieser Glaszellen sind denn auch bereits wieder mit einer Schutzfolie zugeklebt worden, sodass man nicht sieht, wer sich darin befindet. Ein bisschen Privacy muss eben doch sein.

Es ist zwölf Uhr. Zeit fürs Mittagessen. Die Angestellten verlassen ihre Arbeitsplätze und gehen ins Personalrestaurant. Dieses befindet sich - angelegt als eine Art Galerie - über der Empfangshalle und fällt nicht nur durch seine aussergewöhnliche Lage, sondern auch durch seine knallgrünen Sofas auf. Und wer danach gerne ein Mittagsschläfchen abhalten möchte, begibt sich in den Relaxraum. Man habe darauf geachtet, dass dieser Raum sich möglichst weit weg von den Arbeitsplätzen befinde, denn wer diesen Raum aufsuche, sollte sich nicht von Kollegen oder Vorgesetzten beobachtet fühlen. Der Relaxraum ist ausgestattet mit drei schwarzen Liegen und durch einen Paravent verbunden mit dem Sanitäts-zimmer.

Mit der Besichtigung des Relaxraums sind wir am Ende des Rundgangs angelangt. Die Vorstellung, wie das Büro von morgen aussieht, ist in diesen zwei Stunden sehr konkret geworden.

Fakten

Grundriss: 157 x 40 Meter

Höhe: 20 Meter (5 Obergeschosse)

Bruttogeschossfläche 30 000 m²

(Büro 23 000 m²,

öffentlicher Bereich 3600 m²)

Anzahl Arbeitsplätze: rund 1700

Bauherrin: Credit Suisse

Kosten: CHF 104 Millionen

Bauzeit: 18 Monate

 

Projekt Espace

Weil viele Büroflächen nicht effizient genutzt wurden und zum Teil leer standen, und weil viele Arbeitsplätze nicht mehr zeit gemäss waren, lancierte Swisscom das Kostenoptimierungsprojekt Espace. Es soll die Bürogebäude um 30 Prozent, die Büroflächen um 25 Prozent und die Anmietkosten um 50 Millionen Franken reduzieren. Das neue Büroarbeitsplatzkonzept sieht unter anderem eine Fläche von 15 m² pro Arbeitsplatz vor. Umgesetzt wurde das Konzept an allen Swisscom-Standorten in der Schweiz.

«Der Arbeitsplatz muss alles können»

 

Kommunikation und Konzentration sind im Büro der Zukunft von zentraler Bedeutung, ist der Psychologe Dieter Boch* überzeugt.

 

Context: Welches sind die Merkmale eines zukunftsweisenden Büroarbeitsplatzes?

Dieter Boch: Dass er sich nicht mehr nur an einem Ort befindet, sondern an mehreren. Dies, weil sich die Anforderungen an heutige Büroangestellte geändert haben. Wenn ich mich konzentrieren muss, brauche ich einen Raum, wo ich ungestört arbeiten kann. Eine Stunde später aber will ich das Ergebnis dieser Arbeit mit Kollegen diskutieren. Dann brauche ich einen Besprechungsraum. Früher gab es Tätigkeiten, welche vorwiegend Konzentration erforderten, oder andere, bei denen mehr die Kommunikation im Vordergrund stand. Diese Trennung gibt es so nicht mehr.

 

Das heisst, alle müssen alles können.

Zunächst: Der Arbeitsplatz - oder besser gesagt, das Arbeitsgebäude - muss alles können. Ausser Räumen für Kommunika-tion und Konzentration braucht es auch solche für Erholung und Verpflegung. Aber es stimmt schon: auch die Anforderungen an die Angestellten sind gestiegen.

 

Was hat sich geändert bezüglich des Verhältnisses zwischen Arbeit und Freizeit?

Die Grenze zwischen Arbeit und Freizeit wird zunehmend aufgehoben. Früher waren das zwei klar voneinander getrennte Bereiche. Heute aber kann jemand seine Urlaubsreise während der Arbeit buchen, und das ohne schlechtes Gewissen, weil er umgekehrt dann auch von zu Hause aus einen Geschäftsanruf tätigt oder eine E-Mail aus der Firmenmailbox beantwortet. Man kann also dank all dieser neuen Technologien weitgehend selber bestimmen, wann und wo man arbeitet. Das heisst aber nicht, dass man ständig erreichbar sein muss, denn das ist die Kehrseite der neuen Freiheit. Man soll sein Handy gelegentlich auch wieder mal abschalten dürfen.

 

Zurück zum Büro: Was halten Sie von Desksharing?

Das ist gegenwärtig ganz eindeutig der Trend. Die Unternehmen in der westlichen Welt sind auf dem globalisierten Markt nur noch konkurrenzfähig, wenn sie ihre Kosten massiv senken. Geld zu investieren in halb leere Büros ist sinnlos. Dieses Geld ist besser angelegt, wenn man es in die Mitarbeiter investiert.

 

Wie geht ein Unternehmen bei der Einführung von Desksharing am besten vor?

Man beurteilt jeden einzelnen Arbeitsplatz. Wenn sich jemand nur während 50 oder 60 Prozent seiner Jahresarbeitszeit im Büro aufhält, ist es nicht sinnvoll, diesen während der übrigen Zeit unbenutzt zu lassen. Wer hingegen 80 Prozent seiner Arbeitszeit im Büro verbringt, sollte nicht jeden Tag einen anderen Platz suchen müssen.

 

Welchen Stellenwert hat ein eigener Arbeitsplatz?

Über einen eigenen Arbeitsplatz zu verfügen, hat sich in den letzten hundert Jahren als Privileg herausgebildet, über das die Angestellten in weitaus höherem Masse verfügten als die Arbeiter. Dieses Privileg zu verlieren ist hart. Es geht nur, wenn diese Mitarbeitenden ein Bewusstsein dafür entwickeln, dass das ganze Gebäude ihr Arbeitsplatz ist, und dass sie dort Angebote vorfinden, die ihren Verlust kompensieren. Wichtig ist, dass man die Leute nicht überfährt. Veränderungen brauchen Zeit und müssen begleitet werden.

 

Halten Sie es für richtig, wenn ein Unternehmen seinen Angestellten verbietet, persönliche Dinge um sich zu haben?

Da bin ich jetzt ganz rigoros und sage Ja. In einem Grossraumbüro kann nicht jeder mit seinen hübschen oder häufig auch weniger hübschen Dingen den öffentlichen Raum mitgestalten. Er muss damit in den privaten Raum: das Lieblingsfoto gehört als Hintergrundbild ins Notebook. Bei der Erarbeitung eines Kunstkonzepts sollen die Mitarbeitenden aber ruhig einbezogen werden.

Viele Leute in Grossraumbüros beklagen sich, dass sie zu sehr abgelenkt werden.

Man muss die Räume so gestalten, dass sowohl visuelle als auch akustische Störungen auf ein Minimum reduziert werden. Es gibt heute beispielsweise Büromöbel, die durch Perforation an der Oberfläche 60 Prozent des Lärms absorbieren.

 

Warum haben Räume für konzentriertes Arbeiten oder Sitzungszimmer Wände aus Glas?

Weil man davon ausgeht, dass damit die Kommunikation verbessert wird. Transparenz ist dafür eine ganz wichtige Voraussetzung. Ich muss wissen, wo mein Chef gerade ist, damit ich ihn jederzeit schnell etwas fragen kann, und dieser wiederum sollte ebenfalls ständig auf dem Laufenden sein, wo sich seine Leute aufhalten, und zwar ohne dass er sich explizit danach erkundigen muss.

 

Man könnte es auch so sehen: Die Angestellten werden praktisch dauernd überwacht.

Ich würde sagen, die Leute werden stärker gefordert.

 

Was bringt es, wenn man in der Anordnung von Arbeitsplätzen Hierarchieunterschiede unsichtbar macht?

Es liegt im Interesse des Unternehmens, dass der CEO mitten im Geschehen drin ist. Er identifiziert sich mit seiner Crew. Er ist jederzeit ansprechbar und kann schnell entscheiden. Wir müssen uns von der Führungspyramide verabschieden. Nur schon deshalb, weil Mitarbeitende häufig genauso gut qualifiziert sind wie ihre Vor-gesetzten. Es geht um Funktion und Ver-antwortung, nicht um die Verteidigung von Privilegien.

 

Wie viele Quadratmeter Arbeitsfläche braucht der Mensch?

Er braucht vor allem einen Schreibtisch mit genügend Platz für Arbeit und Ablage, und er braucht einen komfortablen Sessel. Je grösser der Raum um ihn herum ist, desto

weiter kann er denken. Mehr Raum kann man aber beispielsweise durch die Einführung von Desksharing erreichen.

 

In der Realität geht es aber nicht um mehr Raum, sondern um «Flächenoptimierung».

Nun, man muss vielleicht einen CEO auch wieder einmal daran erinnern, dass die Mitarbeitenden die wichtigste Ressource eines Unternehmens sind. Jedenfalls steht dies in praktisch jedem Firmenleitbild.

 

Welche aktuellen Tendenzen werden sich in den nächsten Jahren durchsetzen?

Neben einer breiten Zunahme von Desk-sharing wird sich eine andere Tendenz verstärken, nämlich dass Arbeit zunehmend extern geleistet wird, beispielsweise am Flughafen, am Bahnhof, im Hotel oder irgendwo in einem Businesscenter. Das heisst, dass die Unternehmen die Bürofläche an ihrem Firmensitz in den nächsten Jahren stark reduzieren werden.

 

Dieter Boch, Psychologe, ist wissen-schaftlicher Leiter des Flexible Office Netzwerks (www.flexible-office-netz-werk.net ) und Berater am Institut für Arbeitsforschung und Organisationsberatung Zürich und Nürtingen. Seine Arbeitsschwerpunkte sind: Leadership, Wissens- und Changemanagement sowie Flexibilisierung der Arbeitswelt.