«Noch nicht ganz zufrieden kann ich sein, wenn ich den Lehrstellenmarkt anschaue, auch wenn sich eine Entspannung abzeichnet», sagte Bundesrätin Doris Leuthard am Tag der Berufsbildung im letzten November. Die Entspannung registriert hat das Bundesamt für Berufsbildung und Technologie (BBT) in seinem jährlich erscheinenden Lehrstellenbarometer. Laut der am 31. August bei Unternehmen durchgeführten Umfrage wurden 77 500 Lehrstellen angeboten, dies entspricht im Vergleich zur Auswertung von 2005 einer Zunahme von zwei Prozent. Erstmals seit drei Jahren ging auch die Anzahl derjenigen Jugendlichen zurück, die ohne Anschlusslösung sind, und zwar um 1500 auf 10 000. Trotzdem konnten 3500 Lehrstellen nicht besetzt werden.
Worauf ist die Zunahme der Lehrstellen zurückzuführen? Das BBT lancierte im vergangenen Jahr die Lehrstellenkampagne Chance 06. Auf der Internetplattform www.chance06.ch werden bestehende Informationen und Angebote im Lehrstellenbereich vereinigt. Die Kampagne will ausserdem die Vignette «Lehrbetrieb» bekannter machen. Die Vignette - Ende der Neunzigerjahre in der Westschweiz eingeführt - wird von den kantonalen Berufsbildungsämtern an Betriebe abgegeben, die Lernende ausbilden. Laut BBT hat sie sich zu einem «geschätzten und wirkungsvollen Marketinginstrument entwickelt.»
Knochenarbeit in den Kantonen
Es wäre «allzu kühn», die Zunahme der Lehrstellen auf diese Kampagne zurückzuführen, meint Hugo Barmettler, der stellvertretende Leiter Berufsbildung beim BBT. «Da hat sicher auch die Konjunktur noch mitgeholfen», und die Knochenarbeit bei der Akquisition von Lehrstellen werde sowieso in den Kantonen geleistet, betont Barmettler.
Zum Beispiel im Kanton St. Gallen: Hier führt das Amt für Berufsbildung jeweils im Mai eine Umfrage bei den Schulabgängern und Schulabgängerinnen durch. Laut Ruedi Giezendanner, Leiter des Amts für Berufsbildung, waren dieses Jahr nur gerade fünf Prozent ohne Anschlusslösung. Wie geht man im Kanton St. Gallen beim Lehrstellenmarketing vor? Sie hätten früher massenweise Briefe an die Unternehmen verschickt und sie aufgefordert, neue oder mehr Ausbildungsplätze zu schaffen. Das habe aber nicht viel gebracht. Heute gehe man gezielter vor, pflege intensiven Kontakt zu den Unternehmen, die bereits Lehrlinge ausbildeten und suche ständig nach neuen Betrieben, die man angehen könnte. 2005 hat das Berufsbildungsamt einige konkrete Projekte ins Leben gerufen wie beispielsweise eine Lehrstellenbörse und den Einsatz von Coaching-Personen in den Vorlehren, wobei das Akquirieren von Praktikumsplätzen und Lehrstellen im Vordergrund steht. Als Resultat all dieser Anstrengungen wurden im letzten Jahr im Kanton St.Gallen 300 neue Ausbildungsplätze geschaffen.
Wenig Anerkennung
Gefragt, ob es die Akquisition von Lehrstellen erleichtern würde, wenn man den Ausbildungsbetrieben finanzielle Unterstützung zusagen könnte, meint Giezendanner: «Das sollte eigentlich nicht nötig sein, denn es gibt ja auch sonst genügend überzeugende Argumente.» Eine Anerkennung von Verdiensten findet Giezendanner gut, nur sei es sinnvoller, wenn diese von privater Seite ausgerichtet werde. So verleiht beispielsweise die Hans-Huber-Stiftung mit Sitz in Heerbrugg jährlich Preise an Personen, die sich in einigen Ostschweizer Kantonen und im angrenzenden Ausland Bereicherung.»
Entscheidend bei der Überzeugungsarbeit ist die Vernetzung. Der SVW Zürich organisiert jährlich eine Veranstaltung, wo Erfahrungen ausgetauscht, Bedenken zerstreut und Lösungen gesucht werden, wenn eine Geschäftsstelle einen bestimmten Ausbildungsbereich nicht anbieten kann. Im Weiteren wird den Mitgliedern individuelle Beratung angeboten.
Widerstände grundsätzlicher Art habe es sowieso nicht ge-geben, denn als Idee passe die Lehrlingsausbildung sehr gut zur Philosophie der Baugenossenschaften, ist Monika Sprecher überzeugt. Doch eigentlich, so räumt sie ein, sollte diese Idee zu jedem Unternehmen passen.
besondere Verdienste in der Berufsbildung erworben haben.
Erkundigt man sich nach weiteren Formen von Anerkennung, dann trifft man hauptsächlich auf Zurückhaltung. Beim BBT etwa heisst es, die Vergabe eines solchen Preises wäre zu kompliziert, und es bestehe die Gefahr, den falschen Bewerber auszuzeichnen. Als Zeichen der Anerkennung hat das BBT den Lehrbetrieben kürzlich das von der Deutschschweizerischen Berufsbildungsämter-Konferenz herausgegebene «Handbuch betriebliche Grundbildung» im Wert von 67 Franken geschenkt. Da kann man wenigstens nichts falsch machen.
Weiter auf der Suche nach Wertschätzung gelangt man in den Aargau. Der Regierungsrat hat, wie andere Kantone auch, Anfang 2005 beschlossen, dass die Lehrlingsausbildung bei allen öffentlichen Beschaffungen des Kantons Zuschlagskriterium sein soll. Die Gewichtung darf aber höchstens fünf Prozent betragen. Hat denn ein 5-Prozent-Kriterium überhaupt eine Chance, sich als entscheidendes Argument durchzusetzen? «Natürlich steht das Kostenargument immer im Vordergrund», sagt Christoph Bader vom Departement Finanzen und Ressourcen. Da aber die Preisspanne bei den Offerten immer kleiner werde, könne das Lehrlingskriterium gelegentlich doch ausschlaggebend sein. Mit gelegentlich meint Christoph Bader bei einer von 300 Vergaben.
HohesTempo
Neben den Kantonen gibt es mittlerweile weitere Akteure in der Akquisition von Ausbildungsplätzen. Und dies nicht nur zur Freude der kantonalen Berufsbildner. «Wir trafen anfänglich auf ziemlich viel Skepsis», sagt Susanne Peyer, Projektleiterin von Speranza 2000. Der Verein trat im Juni 2006 an die Öffentlichkeit. Die Initianten - eine Gruppe von Unternehmerinnen und Unternehmern um den FDP-Nationalrat Otto Ineichen - wollten mit Unterstützung von Bund, Kantonen und Wirtschaft bis Ende Oktober letzten Jahres 2000 Jugendlichen eine Anschlusslösung vermitteln. Susanne Peyer meint, dass ihr Projekt von einigen als Konkurrenz empfunden wurde. Die Gründe vermutet sie darin, dass der Verein ein hohes Tempo in der Verwirklichung seiner Zielsetzung vorlegte und teilweise auch über bessere Kontakte zu Wirtschaftsvertretern verfüge. Speranza 2000 richtete sich explizit an Jugendliche mit schulischen oder sozialen Schwierigkeiten. «Wir haben unser Ziel nahezu erreicht», sagt Susanne Peyer. Die rund 2000 neuen Ausbildungsplätze setzen sich zu 80 Prozent aus Praktikumsstellen und zu 20 Prozent aus Lehrstellen zusammen.
Das Projekt wird weitergeführt. Lag der Schwerpunkt im letzten Jahr bei den Praktika, so geht es im neuen Jahr um Attestlehrstellen. «Wir möchten uns dafür einsetzen, dass vermehrt Ausbildungen mit einem eidgenössischen Attest abgeschlossen werden können.» Auch wenn es insgesamt mehr Lehrstellen gebe, fehle es doch massiv an niederschwelligen Angeboten, so Susanne Peyer. Eine Einschätzung, die alle weiteren von Context befragten Experten teilen.
Was hält Ruedi Giezendanner, der Leiter des St. Galler Amts für Berufsbildung, von Speranza 2000? Es habe sich gezeigt, so Barmettler, dass die Speranza-Unternehmer als Türöffner funktionieren können, diese Fähigkeit könne ihnen nur nützen. «Wir haben die gleichen Anliegen, da sollten wir doch zusammenschaffen können.»
«Eine absolute Bereicherung»:
Monika Sprecher, Sekretariatsleiterin des Schweizerischen Verbands für Wohnungswesen SVW, Sektion Zürich (I.), Belinda Beato, KV-Lernende.
Gäbe es so etwas wie eine Auszeichnung für die Schaffung von Ausbildungsplätzen, dann wäre der SVW zweifellos ein Anwärter dafür. In nur zwei Jahren hat der Verband die Anzahl seiner Lehrstellen verdoppelt. Der SVW vertritt 220 Baugenossenschaften in Stadt und Kanton Zürich. Eine Erhebung vor zwei ergab, dass diese insgesamt 20 Ausbildungsplätze anboten, hauptsächlich im kaufmännischen Bereich, aber auch Lehrstellen für Betriebspraktiker, Malerinnen und Gärtner. «Im Vorstand wurde diskutiert, wie man unsere Mitglieder motivieren könnte, mehr Lehrstellen anzubieten», so Monika Sprecher. Sie hatte zu jener Zeit miterlebt, wie schwierig die Suche nach einer Lehrstelle für ihre Tochter war, und fand, man müsse dringend etwas machen. Sprecher, die auch als Prüfungsexpertin bei Lehrabschlussprüfungen tätig ist, setzte sich als Projektleiterin dafür ein, dass bei den neuen KV-Ausbildungsplätzen das B-Profil gut vertreten ist. Ihrer Meinung nach wird dieser Ausbildungstyp zu wenig angeboten. Im Verbandssekretariat hat denn auch Belinda Beato im August mit der kaufmännischen Lehre nach B-Profil angefangen. Doch wie konnten all die anderen Mitarbeitenden auf den Geschäftsstellen der Mitglieder des SVW davon überzeugt werden, zusätzliche oder erstmals Lernende auszubilden?
«Natürlich gab es Vorbehalte und Bedenken», erinnert sich Sprecher. Einige glaubten, den zusätzlichen Zeitaufwand nicht leisten zu können, andere trauten sich nicht zu, als ausschliesslich Teilzeitarbeitende die Verantwortung für eine Lernende übernehmen zu können, manche zweifelten, ob sie mit den Tücken der neuen kaufmännischen Grundbildung zugange kommen würden. Solche Diskussionen führe man aber nur, bis sich jemand entschieden habe, so die Erfahrung von Monika Sprecher. Nachher höre sie nichts mehr von solchen Zweifeln. «Ich habe tolle Feedbacks von Geschäftsstellen, wo man sich die Betreuung einer Lernenden noch vor kurzem überhaupt nicht vorstellen konnte und die heute sagen, es sei für sie eine absolute Bereicherung.»
Entscheidend bei der Überzeugungsarbeit ist die Vernetzung. Der SVW Zürich organisiert jährlich eine Veranstaltung, wo Erfahrungen ausgetauscht, Bedenken zerstreut und Lösungen gesucht werden, wenn eine Geschäftsstelle einen bestimmten Ausbildungsbereich nicht anbieten kann. Im Weiteren wird den Mitgliedern individuelle Beratung angeboten.
Widerstände grundsätzlicher Art habe es sowieso nicht ge-geben, denn als Idee passe die Lehrlingsausbildung sehr gut zur Philosophie der Baugenossenschaften, ist Monika Sprecher überzeugt. Doch eigentlich, so räumt sie ein, sollte diese Idee zu jedem Unternehmen passen.
«Kunden reagieren positiv»:
Gilda Caso, Assistentin; Céline Brunko, KV-Lernende; Marcel Meier, Geschäftsführer; Pacel AG, Zollikerberg
In den letzten paar Monaten hat sich viel verändert in der Pacel AG. Anfang Juli 2006 trat Gilda Caso ihre Stelle als Assistentin des Geschäftsführers an. Es seien hunderte von Bewerbungen auf die Stellenausschreibung eingegangen, erinnert sich Marcel Meier. Mit ein Grund, dass er sich für Gilda Caso entschieden habe, sei gewesen, dass sie einen Lehrmeisterkurs absolviert hatte. Denn zum ersten Mal, seit er vor zwanzig Jahren die Firma übernommen hatte, wollte Meier einen Ausbildungsplatz anbieten. «Ich wusste, dass es für schwierig ist, eine Lehrstelle zu finden, und so wollte ich jemandem eine Chance geben», lautet seine Begründung, aber nicht nur das: «Wir machen alles selber, sogar die Buchhaltung, bei uns lernt jemand sämtliche kaufmännischen Tätigkeiten von Grund auf kennen.» Die Pacel AG, in den Fünfzigerjahren als Handelsfirma für Papier und Zellulose gegründet, ist heute auf Direktmarketing spezialisiert. So bietet die Kleinfirma von der Konzeption über Datenaufbereitung, Produktion, Verpackung, Versand bis zur Responsebearbeitung ein modular aufgebautes Leistungsangebot. Zu den Kunden der Pacel AG zählen national und international tätige Unternehmen.
Behilflich bei der Suche nach einer geeigneten Ausbildungsperson war der Berufsinspektor, sozusagen der Dritte im Bunde bei einer Lehrvertragsunterzeichnung. Bruno Nett kam auf den Zollikerberg, prüfte die Pacel AG und befand sie als geeignet, um Lehrlinge auszubilden. Er übergab deren Adresse ein paar Jugendlichen, die ihre Lehre nach dem ersten Lehrjahr abgebrochen hatten. Nach mehreren Vorstellungsgesprächen entschieden sich Meier und Gilda Caso für Céline Brunko, die bei ihnen gleich ins zweite Lehrjahr einsteigen konnte.
Nach den ersten drei Monaten fällt die Bilanz durchwegs positiv aus. «Eine Jugendliche bringt frischen Wind und neue Ideen in ein Unternehmen», findet Gilda Caso. Das bedeutet, dass da und dort Bestehendes hinterfragt und mitunter eine interessante neue Lösung gefunden werde. Ausserdem ist die Schaffung einer Lehrstelle gut fürs Geschäft. «Die Kunden nehmen das zur Kenntnis und reagieren positiv darauf», sagt der Geschäftsführer. Marcel Meier und Gilda Caso sind sich einig, dass die Beschäftigung eines Lehrlings mit einem gewissen Mehraufwand an Zeit verbunden ist, gehen aber davon aus, dass dieser mit zunehmender Selbstständigkeit der Lernenden abnehmen wird.
Meier kann sich vorstellen, dass Céline Brunko nach bestandener Lehrabschlussprüfung beim einen oder andern Kunden eine Anstellung finden wird. Solche Gedanken macht er sich schon heute, weil er weiss, dass auch der Übertritt in den Arbeitsmarkt nicht einfach sein wird. Und sicher ist schon jetzt: Der Ausbildungsplatz in der Pacel AG wird in zwei Jahren wieder besetzt.
«Duale Ausbildung ist hervorragend»:
Peter Keller, Leiter Personal/Ausbildung national bei Coop.
Das Säulendiagramm, welches Peter Keller auf den Tisch legt, ist eindrücklich. Seit 2003 ist die Zahl der Lehrlinge kontinuierlich um 100 bis 200 pro Jahr angestiegen. Ende Dezember 2006 bot Coop 2318 Ausbildungsplätze an. 2003 war deshalb ein entscheidendes Jahr, weil 15 Genossenschaften zu einem fusionierten. Zuvor hätten die einzelnen Regionen sehr unterschiedlich Wert auf die Lehrlingsausbildung gelegt, doch mit der Zentralisierung habe sich dies geändert. Hansueli Loosli, der CEO, der ursprünglich selber eine kaufmännische Lehre absolvierte, ist laut Peter Keller ein überzeugter Förderer der dualen Ausbildung. Im Jahr 2008, so lautet seine Vorgabe, wird Coop 2500 Lehrlinge beschäftigen.
«Bis vor einem hatten wir extrem Mühe, alle Lehrstellen zu besetzen», sagt Peter Keller. Seiner Meinung nach wird zu viel über fehlende Lehrstellen diskutiert und zu wenig über unsere Schulsituation. Vor zwei Jahren musste Coop 11 000 Lehrinteressierte prüfen, um 1200 neue Lehrstellen zu besetzen. Eine krass überwiegende Zahl von Bewerbenden musste abgewiesen werden, weil diese in irgendeiner Form den Ansprüchen nicht genügten. Im vergangenen Jahr gelang es nun erstmals, alle Lehrstellen zu besetzen. Der Coop-Personalchef führt dies einerseits auf eine breit angelegte Werbekampagne zurück, anderseits auf die Tatsache, dass bei den Aufnahmetests hie und da ein Auge zugedrückt wurde und man Bewerbern eine Chance gab, die man früher abgelehnt hätte.
Grosse Unternehmen haben eine soziale Verpflichtung gegenüber der Jugend, ist Peter Keller überzeugt. «Wenn wir nicht gegen die Jugendarbeitslosigkeit vorgehen, indem wir Ausbildungsplätze schaffen, müssen wir es über die Arbeitslosenkasse tun.» Es gibt aber noch weitere gute Argumente. Spätestens 2010 wird es einen Mangel an Arbeitskräften geben. Im Hinblick auf diese Situation investiert Coop heute in die Ausbildung der geburtenstarken Jahrgänge und geht davon aus, dass ein grosser Teil der Lehrabgänger/innen im Unternehmen bleibt. Das ist auch heute bereits der Fall. «Wir können den jungen Leuten in jedem Ausbildungsbereich gute Karrieremöglichkeiten anbieten.» Ebenfalls im Interesse des Unternehmens ist ein weiteres Argument: «Lehrlingsausbildung ist gut fürs Image.»
Wie Hansueli Loosli hält auch Peter Keller das duale Ausbildungssystem für unbestritten. Er habe häufig Kontakt mit ausländischen Personalchefs und bekomme von diesen viel Anerkennung zu hören für das schweizerische System. Dass es heute Fachhochschulabsolventen auf dem Arbeitsmarkt einfacher hätten als Universitätsabgänger, sei in diesem System begründet. «Man kann über die Gewichtung von Theorie und Praxis diskutieren, aber die Kombination ist hervorragend.»
Links
www.chance06.ch : Lehrstellenkampagne des Bundesamtes für Berufsbildung und Technologie BBT
www.dbk.ch : Gesetze, Projekte, Produkte rund um die Berufsbildung sowie Links zu sämtlichen kantonalen Berufsbildungsämtern
www.hanshuberstiftung.org : Stiftung zur Förderung der beruflichen Ausbildung
www.speranza2000.ch : Projekt für die Akqui-sition niederschwelliger Ausbildungsplätze
www.kvjugend.ch : KV-Jugend: Infos rund um Lehre, Lehrabschluss, Berufswahl und Lehrstellensuche sowie Hinweise auf Bücher und Broschüren zu diesen Themen
www.kvnkg.ch: Informationen für KV-Lehrmeister/innen
Lehrstelle schaffen leicht gemacht
- Geeignete Grundbildung wählen - Abklären, in welchem Beruf ausgebildet werden kann.
- Ausbildungsplätze erschliessen - Suchen nach geeigneten Ausbildungsplätzen im Unternehmen.
- Bildungsbewilligung - Wenn die Voraussetzungen erfüllt sind, erteilt das kantonale Berufsbildungsamt die Bildungsbewilligung.
- - Lernende suchen - Ein Lehrstellenprofil erstellen und Lernende suchen, in manchen Kantonen beispielsweise über den Lehrstellennachweis.
- - Berufsbildnerin oder Berufsbildner ausbilden -Die Firma bestimmt die verantwortliche Person für die Ausbildung und meldet sie für die entsprechende an.
- - Ausbildung im Betrieb planen - Firmeninternen Ausbildungsplan erstellen.
- - Lehrvertrag abschliessen - Die Lehrvertragspartner unterschreiben den Lehrvertrag und lassen ihn durch das kantonale Berufsbildungsamt genehmigen.





