Die Société Cooperative Migros Gèneve, das CSEM das Centre Suisse d'Electronique et de Microtechnique SA sowie Greenpeace Schweiz: Dies sind die diesjährigen Gewinner des Prix Egalité, welcher vom Kaufmännischen Verband Schweiz verliehen wird. Damit geht der Prix Egalité 2008 zum ersten Mal in die Romandie, und zwar gleich an zwei Unternehmen.
Die Société Cooperative Migros Genève setzt die Rahmenbedingungen des Migros-Genossenschaftsbundes in Genf nicht nur um, sondern geht weit darüber hinaus. Die Jury war beeindruckt vom systematischen Vorgehen, das alle Hierarchie-Ebenen (auch die Hilfsfunktionen) einschliesst, von den innovativen Ansätzen sowie von den konkreten Erfolgen, die bereits erzielt wurden.
Die Jurymitglieder waren beeindruckt von dem Engagement der Geschäftsleitung und dem Willen, nicht bei dem Erreichten stehen zu bleiben, sondern das Thema weiter voranzutreiben. Dazu hat das CSEM auf verschiedenen Ebenen wirkungsvolle Instrumente entwickelt, insbesondere zur systematischen Überprüfung der Lohngleichheit. Das Bekenntnis zur Teilzeitarbeit wird vom obersten Kader deutlich mitgetragen und die Schaffung einer eigenen Krippe zeigt, wie ernst es dem CSEM mit der Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist.
Bei Greenpeace wurde in den letzten Jahren eine ausgeprägte Sensibilität für das Thema Gleichstellung erreicht und das Ziel wird - erfolgreich - verfolgt. Dafür wurden eigens Instrumente entwickelt. Darüber hinaus ging die Personalabteilung im Zuge einer allgemeinen Neuorientierung der Organisation gezielt auf Frauen zu und ermunterte sie zu einer Potenzialanalyse und zur beruflichen Weiterentwicklung. Die Vorbildfunktion der Geschäftsleitung in Bezug auf Teilzeitarbeit sowie der ausgedehnte Vaterschaftsurlaub bezeugen, dass es Greenpeace ernst ist, mit der Vereinbarkeit von Beruf und Familie.